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Cloud Migration planen und Kosten, Sicherheit und Ablauf im Blick behalten

28. Oktober 2026 16 Min. Lesezeit
Cloud Migration planen und Kosten, Sicherheit und Ablauf im Blick behalten

Eine Cloud-Migration spart nicht automatisch Aufwand, wenn du sie selbst umsetzt. Beim Planen solltest du abwägen, wie komplex deine Systeme sind und wie viel Zeit dein Team für Bestandsaufnahme, Tests und Umstellung hat. Je wichtiger die Anwendungen für den Betrieb sind, desto entscheidender sind klare Zuständigkeiten und eine belastbare Rückfalloption.

Die Sorge vor schwer kalkulierbaren Kosten ist nachvollziehbar. Nicht nur die Migration selbst zählt: Auch Lizenzen, Speicher, Datenübertragungen und laufende Betreuung beeinflussen das Budget. Wer den tatsächlichen Bedarf früh erfasst und Cloud-Ressourcen regelmäßig überprüft, kann unnötige Ausgaben eher vermeiden.

Hier erfährst du, wie du Aufwand und Risiken einschätzt, Kosten planbar hältst und Sicherheit, Tests sowie Rückfallmöglichkeiten in die Vorbereitung einbeziehst. Außerdem geht es darum, welche Aufgaben dein Team selbst übernehmen kann und wann ein Partner entlastet. So planst du den Ablauf Schritt für Schritt, ohne den laufenden Betrieb aus dem Blick zu verlieren.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Erfasse Anwendungen, Daten und Abhängigkeiten, bevor du entscheidest, was in die Cloud umzieht. Nicht jedes System muss migriert werden.
  • Ordne Zugriffsrechte und Datenschutzanforderungen frühzeitig. So wird klarer, welche Daten und Arbeitslasten besondere Schutzmaßnahmen brauchen.
  • Plane neben den Migrationsaufwänden auch Lizenzen, Speicher, Datenübertragungen und laufende Betreuung ein.
  • Starte mit einer überschaubaren Testmigration und lege fest, woran du Funktion und Leistung erkennst.
  • Halte Umstellungsfenster und Rückfallmöglichkeiten fest, damit bei Problemen klar ist, wie der Betrieb weitergeht.

Sicherheit und Compliance

Lege vor der Migration fest, welche Daten und Zugriffe geschützt werden müssen. So verbindest du technische Sicherheitsmaßnahmen mit Datenschutz und den Anforderungen des laufenden Betriebs.

Sicherheitsmaßnahmen bei der Datenübertragung

Sicherheitsmaßnahmen bei der Datenübertragung schützen vor unbefugtem Zugriff und Datenverlust. Erfasse zuerst, welche Daten übertragen werden und wer sie benötigt. Beschränke Zugriffsrechte auf die beteiligten Personen und Systeme. Nutze einen geschützten Übertragungsweg und prüfe anschließend, ob die Daten vollständig und lesbar angekommen sind. So erkennst du Fehler, bevor sie den Betrieb stören.

IT-Sicherheit und Geschäftskontinuität

IT-Sicherheit und Geschäftskontinuität gehören zusammen: Schutzmaßnahmen sollen verhindern, dass Sicherheitsprobleme den Betrieb unterbrechen. Prüfe für jede geschäftskritische Anwendung, welche Systeme und Daten sie benötigt. Kläre außerdem, wie Mitarbeitende weiterarbeiten, wenn ein Teil der Umgebung vorübergehend ausfällt. Eine Testmigration zeigt, ob Anwendungen und gemeinsam genutzte Daten in der neuen Umgebung wie vorgesehen erreichbar sind. Dokumentiere erkennbare Risiken und die geplanten Rückfallmöglichkeiten.

Governance und Compliance in der Cloud

Governance legt fest, wer Daten, Zugriffe und Sicherheitsentscheidungen in der Cloud verwaltet. Compliance verbindet diese Regeln mit den Anforderungen, die für dein Unternehmen gelten. Berücksichtige bei personenbezogenen Daten die DSGVO, die Datenschutz Grundverordnung der Europäischen Union. Ordne Daten nach Schutzbedarf und halte fest, welche Personen Zugriff benötigen. Identitäts und Zugriffsverwaltung sowie Zero Trust helfen dabei, Rechte gezielt zu steuern, statt pauschal Vertrauen vorauszusetzen.

Behandle sensible und geschäftskritische Arbeitslasten einzeln. Manche können aus Sicherheits oder Compliance Gründen besser in einer lokalen Umgebung bleiben. Bei einer Hybrid Cloud liegen dann ausgewählte Ressourcen weiterhin im lokalen Rechenzentrum, während andere in die Cloud wechseln. Entscheidend sind Datenzugriffe, Abhängigkeiten und die Folgen eines Ausfalls. Prüfe außerdem, ob eine Zertifizierung nach ISO 27001 Teil deiner Anforderungen an die Umgebung ist.

Wenn Anwendungen KI-Funktionen nutzen, beziehe auch deren Datenflüsse in die Sicherheitsplanung ein. Halte fest, welche Eingaben personenbezogene oder vertrauliche Inhalte enthalten können und wer Ergebnisse einsehen darf. Das ist besonders wichtig, wenn dieselben Daten sowohl in bestehende Anwendungen als auch in neue Cloud-Dienste fließen. So bleibt nachvollziehbar, wo Informationen verarbeitet werden und welche Zugriffsregeln gelten.

Für ein wirksames Sicherheitsmanagement hilft eine kurze, nachvollziehbare Dokumentation. Halte für jede Arbeitslast die verantwortliche Person, benötigte Zugriffe und den Schutzbedarf fest. Prüfe nach der Migration, ob die Berechtigungen noch zum tatsächlichen Bedarf passen. Entferne nicht mehr benötigte Zugänge und überwache kritische Systeme fortlaufend. So bleibt die Kontrolle nicht auf den Umstellungstag beschränkt.

Migration selbst durchführen oder Partner beauftragen?

Ob dein Team die Migration selbst umsetzt, hängt von Erfahrung, verfügbarer Zeit und den Abhängigkeiten zwischen Systemen ab. Beginne mit einem Verzeichnis der Anwendungen, Datenbanken und Dienste, die den täglichen Betrieb tragen.

Ordne jeden Workload nach Geschäftsauswirkung, Nutzung und technischen Abhängigkeiten. Eine eigenständige Datenbank mit wenigen Schnittstellen kann sich für einen frühen Umzug eignen. Ein Warenwirtschaftssystem mit Finanzdaten, Lageranbindung und mehreren Nutzergruppen erfordert mehr Abstimmung. Erfasse auch gemeinsam genutzte Daten und Ressourcen. Sonst funktionieren migrierte Anwendungen womöglich nicht mit den Systemen, die zunächst lokal bleiben.

Prüfe anschließend, ob jede Anwendung in der geplanten Umgebung läuft. Herstelleranforderungen, Schnittstellen und Leistung geben den Rahmen vor. Eine ältere Fachanwendung lässt sich vielleicht unverändert übertragen, eine andere muss angepasst werden. Manchmal ist ein Cloud-Dienst kein geeigneter Ersatz. Vergleiche deshalb den bestehenden Betrieb mit möglichen Alternativen, bevor du technische Entscheidungen festschreibst.

Auch die passende Infrastruktur richtet sich nach dem jeweiligen Workload. Bei IaaS nutzt du grundlegende Rechenleistung und Speicher, während mehr technische Verantwortung bei deinem Team bleibt. PaaS stellt eine verwaltete Plattform für Anwendungen bereit. SaaS bietet eine fertige Anwendung als Dienst. Wähle nicht pauschal ein Modell für alle Systeme. Berücksichtige Datenmenge, benötigte Leistung, Latenz und verfügbare Bandbreite. Prüfe außerdem, wie migrierte und weiterhin lokale Systeme miteinander kommunizieren.

  • Eigenleistung passt eher, wenn dein Team die Systeme kennt und Zeit für Tests sowie Dokumentation freihalten kann.
  • Partnerunterstützung kann entlasten, wenn Abhängigkeiten schwer überschaubar sind oder Fachwissen für die Zielumgebung fehlt.
  • Gemeinsame Umsetzung verteilt Aufgaben, wenn dein Team die Anwendungen kennt, aber zusätzliche Migrationserfahrung benötigt.

Ein externer Partner sollte die Geschäftsanforderungen verstehen und die geplante Zielarchitektur nachvollziehbar erklären. Kläre vor dem Start Aufgaben, Mitwirkung, Aufwand und Entscheidungswege. Werden hierbei externe IT-Fachkräfte oder Freelancer hinzugezogen, helfen Lösungen wie scaliify, Risiken einer Scheinselbstständigkeit zu vermeiden. Lass dir erläutern, wie Abhängigkeiten geprüft und technische Hindernisse behandelt werden. Referenzen können zeigen, ob ähnliche Arbeitslasten bereits begleitet wurden. Entscheidend ist nicht nur die Übertragung, sondern auch der geregelte Übergang in den späteren Betrieb.

Wähle die Plattform anhand konkreter Anforderungen statt nach Bekanntheit. Vergleiche benötigte Dienste, verfügbare Kapazität, Sicherheitsvorgaben und die Einbindung bestehender Systeme. Halte fest, welche Anwendungen unverändert wechseln, welche optimiert werden müssen und welche zunächst lokal bleiben. So entsteht eine Migrationsstrategie, die technische Möglichkeiten mit den Abläufen deines Unternehmens verbindet.

Kostenkontrolle und Ressourcenmanagement

Cloud-Kosten entstehen nicht nur beim Umzug. Für ein belastbares Budget musst du den Migrationsaufwand und den späteren Betrieb getrennt betrachten. Entscheidend sind Datenmenge, Anwendungen, Schnittstellen, erforderliche Tests und tatsächlich benötigte Ressourcen. Erfasse diese Punkte für jeden Workload, statt eine Gesamtschätzung pauschal auf alle Systeme zu übertragen.

Migrationsdauer und Kostenfaktoren

Die Dauer hängt davon ab, wie viele Daten und Anwendungen wechseln und wie stark sie voneinander abhängen. Schnittstellen, notwendige Anpassungen und Tests beeinflussen den Zeitplan ebenfalls. Migrationen von Unternehmen mit komplexen Altsystemen dauern erfahrungsgemäß 12 bis 24 Monate. Plane deshalb nicht nur die technische Übertragung ein. Auch interne Abstimmungen und die Verfügbarkeit von Mitarbeitenden können Arbeitsschritte verzögern.

Erstelle für jede Anwendung eine Übersicht der einmaligen und laufenden Aufwände. Berücksichtige Cloud-Lizenzen, Speicher, Datenübertragungen und laufende Betreuung. Prüfe zusätzlich, welche bestehenden Softwarelizenzen sich bei der Verlagerung weiterverwenden lassen. Eine Lizenz kann unter Umständen von der lokalen Infrastruktur in die Cloud übertragen werden. Kläre die Nutzungsbedingungen und ordne jede Lizenz der passenden Anwendung zu. Sonst entstehen vermeidbare Kosten oder Lücken in der Verwaltung.

Cloud Kostenmanagement mit FinOps

FinOps verbindet technische Entscheidungen mit der finanziellen Steuerung deiner Cloud-Nutzung. Ein festes Team für Cloud-Finanzen kann Kostenentwicklung, Zuständigkeiten und Budgets gemeinsam betrachten. Lege fest, wer neue Ressourcen freigibt und wie Ausgaben den jeweiligen Bereichen zugeordnet werden. So erkennt die Organisation, ob ein zusätzlicher Server einem konkreten Bedarf dient oder dauerhaft ungenutzt bleibt. Klare Regeln ermöglichen Innovation, ohne die Ausgaben aus dem Blick zu verlieren.

Lege außerdem ein Budget und einfache Richtlinien fest. Dazu gehören Vorgaben für neue Umgebungen, Speicher und Testsysteme. Prüfe, ob Ressourcen passend zur tatsächlichen Nutzung dimensioniert sind. Ein Server mit dauerhaft geringer Auslastung braucht möglicherweise weniger Kapazität. Umgekehrt darf die notwendige Leistungsreserve nicht so knapp bemessen sein, dass Anwendungen im Alltag stocken. Vergleiche deine Annahmen regelmäßig mit dem tatsächlichen Bedarf.

Monitoring und laufende Optimierung

Überwache migrierte Workloads nach dem Start. Regelmäßige Leistungsprüfungen zeigen, ob Rechenleistung und Speicher passend dimensioniert sind. Prüfe außerdem Cloud-Ressourcen und Lizenzen auf inaktive Dienste. Entferne nicht mehr benötigte Ressourcen und passe überdimensionierte Kapazitäten an. Reservierte Instanzen können bei planbarer Nutzung eine Möglichkeit zur Optimierung sein. Bewerte sie anhand des erwarteten Bedarfs und möglicher langfristiger Verpflichtungen.

Halte die Ergebnisse in einem regelmäßigen Kostenbericht fest. Vergleiche geplante und tatsächliche Nutzung nach Anwendung, Speicherbereich und Team. Wenn die Kosten steigen, suche zuerst nach veränderten Workloads, ungenutzten Diensten oder zusätzlicher Datenübertragung. Passe anschließend Budget und Ressourcenstrategie an. So wird Kostenmanagement Teil des laufenden Betriebs und bleibt nicht nur eine einmalige Prüfung vor der Migration.

Migrationsplan mit Tests und Rückfallmöglichkeiten erstellen

Wenn Unternehmen eine Cloud-Migration planen, sollten sie Bestandsaufnahme, Umstellungswellen, Tests und Rückfalloptionen zusammenführen. Bewerte die Cloud-Bereitschaft anhand von Abhängigkeiten, Kompatibilität, Schutzbedarf und Leistung. Wähle Region und Rechenzentrumsstandort nach Datenzugriff, Latenz und den dokumentierten Anforderungen an den Speicherort deutscher Daten.

Phasenweise Migration und anschließende Tests

Eine phasenweise Migration überträgt zusammengehörige Anwendungen und Datenbanken in aufeinanderfolgenden Wellen. So bleibt der Übergang überschaubar, während nicht migrierte Systeme weiterarbeiten. Ordne die Wellen nach Abhängigkeiten und den Anforderungen des Betriebs. Prüfe nach jeder Umstellung, ob Daten erreichbar sind und Anwendungen wie vorgesehen funktionieren. In einer hybriden Umgebung gehört auch der Austausch zwischen Cloud und lokalen Systemen zu den Tests. Dokumentiere die Ergebnisse, bevor die nächste Welle startet.

Pilotmigration und Tests

Bei einer Pilotmigration überträgst du ausgewählte Arbeitslasten zuerst und prüfst die Abläufe unter realen Bedingungen. Wähle eine Anwendung mit überschaubaren Abhängigkeiten und passenden Anforderungen. Teste Anmeldung, Datenzugriff, Schnittstellen und typische Arbeitsabläufe. Trenne Testanwendungen von Produktionssystemen, damit Versuche den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigen. Beziehe Beschäftigte ein, die täglich mit der Anwendung arbeiten. Ihr Feedback zeigt, ob wichtige Funktionen fehlen oder die Leistung nicht ausreicht.

Rückfallmöglichkeiten im Migrationsplan

Eine Rückfallmöglichkeit legt fest, wie du bei Problemen zum bisherigen Betriebszustand zurückkehrst. Bestimme vor jeder Umstellung, wer sie stoppen darf und welche Kriterien dafür gelten. Sichere die betroffenen Daten und prüfe, ob sie wiederherstellbar sind. Lege außerdem ein Umstellungsfenster fest und dokumentiere die nötigen Schritte. Wenn eine zentrale Datenbank nicht erreichbar ist, muss klar sein, ob du die Umstellung abbrichst oder den Betrieb vorübergehend lokal fortsetzt.

Cloud Bereitschaft und Migrationsstrategie

Eine Bewertung der Cloud-Bereitschaft prüft, ob Anwendungen und Infrastruktur für die Zielumgebung geeignet sind. Erfasse Systeme, Schnittstellen, Datenbestände und technische Einschränkungen. Daraus entsteht eine Strategie: Manche Anwendungen wechseln unverändert, andere müssen modernisiert werden oder bleiben zunächst lokal. Berücksichtige die Betriebsanforderungen und die Fähigkeiten deines Teams. Bei deutschen Daten prüfst du, wo sie gespeichert und verarbeitet werden und welche Zugriffswege bestehen. Halte die Gründe für Standort und Plattform schriftlich fest.

Wer eine Cloud-Migration planen will, sollte jeder Umstellungswelle klare Prüfkriterien und eine verantwortliche Person zuordnen. Bewährte Vorgehensweisen sind keine starre Vorlage: Eine Fachanwendung kann andere Tests erfordern als eine Datenbank. Aktualisiere den Plan, sobald Tests neue Abhängigkeiten oder Risiken aufzeigen. So passt sich die Strategie den tatsächlichen Ergebnissen an, statt technische Annahmen unverändert fortzuschreiben.

Cloud Migration planen

Migrationskosten und laufende Betriebskosten

Eine Kostenplanung sollte den Wechsel und den späteren Betrieb getrennt betrachten. Der einmalige Migrationsaufwand umfasst Vorbereitung, Datenübertragung, Anpassungen und Tests. Danach fallen regelmäßig Kosten für Rechenleistung, Speicher, Lizenzen und Betreuung an. Wenn du nur den Umzug kalkulierst, fehlt ein wesentlicher Teil der finanziellen Belastung. Vergleiche deshalb die geplanten Gesamtkosten des Betriebs mit den heutigen Aufwänden.

Für die Migration zählen nicht nur technische Arbeiten. Auch interne Arbeitszeit, Abstimmungen mit Fachbereichen und nötige Anpassungen beanspruchen Ressourcen. Eine Datenbank mit vielen Schnittstellen kann mehr Vorbereitung erfordern als eine einfache Dateiablage. Werden Anwendungen während des Wechsels parallel betrieben, entstehen vorübergehend Kosten in der Cloud und am bisherigen Standort. Plane diese Überschneidung im Budget ein, statt sie als Ausnahme zu behandeln.

Die laufenden Kosten hängen davon ab, welche Leistung deine Workloads tatsächlich benötigen. Ein dauerhaft stark ausgelasteter Server braucht eine andere Dimensionierung als eine wenig genutzte Anwendung. Speicherbedarf und Datenübertragungen verändern die Rechnung ebenfalls. Erfasse deshalb für jede Anwendung die Nutzung, benötigte Kapazität und erwarteten Veränderungen. Bei Microsoft-Anwendungen solltest du auch vorhandene Lizenzen und deren weitere Verwendung einbeziehen. So beruht der Vergleich nicht allein auf den technischen Ressourcen.

Der Cloud-Betrieb kann günstiger sein als Kauf und Betrieb lokaler Server. Trotzdem hängt der Vergleich davon ab, welche Kosten du einbeziehst. Berücksichtige neben Hardware auch Wartung, Strom, Administration und den Aufwand für künftige Erweiterungen. Stelle diese Positionen den Cloud-Kosten für Betrieb, Betreuung und benötigte Dienste gegenüber. In einer hybriden Umgebung können lokale und cloudbasierte Ausgaben gleichzeitig anfallen. Das ist kein Rechenfehler, sondern eine Folge des schrittweisen Wechsels.

Ein nachvollziehbarer Kostenplan ordnet jede Ausgabe einer Arbeitslast und einer Phase zu. Trenne einmalige Projektkosten, laufende Gebühren und mögliche Zusatzaufwände. Prüfe bei jeder Position, ob sie durch die Migration, den laufenden Betrieb oder beides entsteht. Halte Annahmen zu Nutzung und Leistung schriftlich fest. Wenn sich ein Workload später verändert, erkennst du leichter, welche Budgetannahme angepasst werden muss.

Nach der Umstellung solltest du die tatsächliche Nutzung regelmäßig mit der Planung vergleichen. Suche gezielt nach ungenutzten Diensten, überdimensionierten Ressourcen und nicht mehr benötigten Lizenzen. Prüfe auch, ob reservierte Ressourcen zum erwarteten Bedarf passen, bevor du langfristige Verpflichtungen eingehst. FinOps kann helfen, technische Entscheidungen und finanzielle Übersicht zusammenzuführen. So wird Kostenmanagement Teil des laufenden Betriebs statt nur eines einmaligen Schritts im Migrationsprozess.

Eine Cloud-Migration verlangt, Aufwand, Leistung und laufende Entlastung gegeneinander abzuwägen. Wenn du diese Punkte strukturiert angehen möchtest, kannst du die nächsten Schritte besprechen.

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PULS.Systems: PULS.Systems Business Cloud Basis

Die PULS.Systems Business Cloud Basis eignet sich, wenn du nach der Migration eine betreute Cloud-Umgebung für den laufenden Betrieb suchst. Für den Wechsel bietet PULS.Systems Cloud-Migration an. So kannst du die Planung und Übertragung deiner bestehenden Systeme mit dem anschließenden Betrieb zusammendenken.

Wenn dein Team vor allem bei Abhängigkeiten, Tests oder der Umstellung Unterstützung braucht, kann die Cloud-Migration der nächste Schritt sein. Die Business Cloud Basis passt, wenn dein Unternehmen eine Cloud-Infrastruktur für den Arbeitsalltag benötigt. Soll auch der laufende Betrieb vollständig betreut werden, kommt die PULS.Systems Business Cloud Vollständig Betreut infrage.

Welche Variante passt, hängt davon ab, welche Aufgaben dein Team selbst übernehmen möchte und welche Systeme wechseln sollen. Besuche cloud.puls.systems, um die nächsten Schritte zu besprechen.

Mach aus deiner Planung einen tragfähigen nächsten Schritt

Ein guter Migrationsplan ist kein starres Dokument. Er hilft dir, Entscheidungen an den tatsächlichen Anforderungen deines Betriebs auszurichten und bei neuen Erkenntnissen nachzusteuern. Wenn du jetzt eine Cloud-Migration planst, kläre zuerst, welche Aufgaben dein Team selbst übernehmen kann und wo Unterstützung den Ablauf erleichtert. So wird aus der technischen Veränderung ein Vorhaben, das sich im Alltag umsetzen lässt.

PULS.Systems bietet Cloud-Migration sowie die PULS.Systems Business Cloud Basis und die PULS.Systems Business Cloud Vollständig Betreut an. So kannst du Unterstützung beim Wechsel und den anschließenden Cloud-Betrieb als zusammenhängende Entscheidung betrachten. Welche Variante passt, hängt davon ab, wie viel Verantwortung dein Team künftig selbst übernehmen möchte.

Wenn du die nächsten Schritte für dein Unternehmen besprechen möchtest, melde dich bei PULS.Systems. Ein klarer Anfang macht die weitere Planung greifbarer.

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Du musst nicht alle Antworten vor dem ersten Gespräch haben. Beginne mit den Systemen, deren Wechsel deinen Betrieb am stärksten betrifft.

Häufige Fragen zur Cloud Migration

Vor welchen Herausforderungen können Unternehmen stehen?

Häufig liegen die Herausforderungen in gewachsenen Systemen, unvollständigen Bestandsdaten und fehlender Zeit im IT-Team. Eine Anwendung kann beispielsweise auf eine ältere Datenbank zugreifen, die in der Zielumgebung anders funktioniert. Auch Zuständigkeiten werden leicht übersehen: Wer gibt Daten frei, prüft die Ergebnisse und informiert die Beschäftigten? Kläre diese Punkte vor Projektbeginn. So werden Abhängigkeiten und Engpässe sichtbar, bevor sie den Wechsel ausbremsen.

Was passiert mit meinen Daten in der Cloud?

Deine Daten werden in der gewählten Cloud-Umgebung gespeichert und entsprechend den eingerichteten Zugriffsrechten verarbeitet. Wo sie liegen und wer sie nutzen kann, hängt von Plattform, Konfiguration und vereinbarten Abläufen ab. Prüfe deshalb, welche Daten tatsächlich übertragen werden und wie sie später abrufbar bleiben. Eine Personalakte benötigt beispielsweise engere Zugriffsrechte als ein allgemeines Informationsdokument. Lege diese Unterschiede vor der Übertragung fest.

Wie verschiebe ich Rechenzentrumsressourcen in die Cloud?

Ordne zunächst die Ressourcen den Anwendungen zu, die sie unterstützen. Erfasse Server, Speicher, Datenbanken und Verbindungen zwischen Systemen. Entscheide anschließend für jede Gruppe, ob sie unverändert übertragen oder angepasst werden soll. Übertrage zuerst eine überschaubare Einheit und vergleiche danach Datenbestand, Zugriffe und Funktion mit dem Ausgangssystem. Erst wenn diese Prüfung abgeschlossen ist, folgt die nächste Gruppe. So bleibt nachvollziehbar, wo ein Fehler entstanden sein könnte.

Welche Cloud Migrationsmodelle gibt es, etwa Rehosting, Replatforming und Refactoring?

Rehosting überträgt eine Anwendung weitgehend unverändert. Replatforming nimmt gezielte Anpassungen vor, etwa an der Laufzeitumgebung, ohne die Anwendung grundlegend neu aufzubauen. Refactoring verändert dagegen Aufbau oder Programmcode stärker, um die Anwendung gezielt an die Cloud anzupassen. Welches Modell passt, hängt von Herstelleranforderungen, Schnittstellen und gewünschter Leistung ab. Eine ältere Fachanwendung kann sich für Rehosting eignen, während eine häufig veränderte Anwendung stärker von Refactoring profitieren kann.

Was kostet eine Cloud Migration und wie lassen sich die laufenden Cloud Kosten schätzen?

Die Projektkosten hängen unter anderem von Anwendungen, Datenmenge, Anpassungen und erforderlichen Tests ab. Für die laufenden Cloud-Kosten schätzt du den Bedarf an Rechenleistung, Speicher, Datenübertragung und Lizenzen je Workload. Vergleiche diese Annahmen später mit der tatsächlichen Nutzung und passe die Dimensionierung an. Der konkrete Preis eines Migrationsprojekts hängt vom Einzelfall ab und ergibt sich aus einer Angebotsanfrage. Trenne einmalige Projektaufwände klar von den späteren Betriebskosten.

Welche Datenschutz und DSGVO Anforderungen gelten bei Cloud Migrationen in Deutschland?

Bei personenbezogenen Daten solltest du die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung berücksichtigen. Ordne zunächst ein, welche Daten personenbezogen sind und welche Beschäftigten oder Dienstleister Zugriff benötigen. Dokumentiere außerdem, wohin diese Daten übertragen werden und wie sie genutzt werden sollen. Eine Personalverwaltung und ein allgemein zugänglicher Produktkatalog haben unterschiedliche Schutzbedarfe. Diese Unterschiede sollten sich in den Zugriffsrechten und im Umgang mit den Daten widerspiegeln.

Wie sichert man Daten und Anwendungen während der Cloud Migration?

Sichere die betroffenen Daten vor der Übertragung und prüfe, ob sie wiederhergestellt werden können. Beschränke Zugriffe während des Umzugs auf die Personen und Systeme, die sie tatsächlich benötigen. Vergleiche nach der Übertragung wichtige Datenbestände und teste typische Abläufe, etwa Anmeldung, Datenabruf und den Austausch mit einer angebundenen Anwendung. Halte außerdem die bisherige Umgebung verfügbar, bis die Ergebnisse geprüft sind. So kannst du bei Abweichungen gezielt reagieren.

Welche Risiken und typischen Fehler treten bei Cloud Migrationen auf?

Risiken entstehen, wenn Abhängigkeiten fehlen, Testfälle zu knapp ausfallen oder Verantwortlichkeiten unklar bleiben. Ein typischer Fehler ist, nur den erfolgreichen Start einer Anwendung zu prüfen. Ein Bestellprozess kann zwar starten, aber beim Übermitteln von Aufträgen an die Warenwirtschaft scheitern. Teste deshalb auch Schnittstellen und vollständige Arbeitsabläufe. Prüfe nach dem Wechsel, ob Nutzende ihre Aufgaben erledigen können und alle Daten verfügbar sind. Halte Abweichungen fest und ordne sie einer verantwortlichen Person zu.

Oliver Puls

Artikel von

Oliver Puls

Oliver Puls ist Geschäftsführer der CCA GmbH & Co. KG und Kopf hinter der Marke PULS.Systems. Als erfahrener IT-Stratege, CIO to Go und DEKRA-zertifizierter KI-Beauftragter begleitet er seit über 30 Jahren mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung, IT-Sicherheit und Cloud-Transformation.
Sein Fokus liegt auf praxisnahen, wirtschaftlichen und nachhaltigen IT-Lösungen, die Unternehmen entlasten und Prozesse vereinfachen. Als Berater und Speaker vermittelt er komplexe IT- und KI-Themen verständlich und mit klarem Blick auf den tatsächlichen Mehrwert.
Seine Philosophie: „Technologie muss den Menschen dienen – nicht umgekehrt.“
Unter dem Motto „ZeIT für Dich“ unterstützt er Unternehmen dabei, Arbeitszeit in wertvolle Lebenszeit zu verwandeln.
Foto: Harry Flint

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Häufige Fragen

Häufig liegen die Herausforderungen in gewachsenen Systemen, unvollständigen Bestandsdaten und fehlender Zeit im IT-Team. Eine Anwendung kann beispielsweise auf eine ältere Datenbank zugreifen, die in der Zielumgebung anders funktioniert. Auch Zuständigkeiten werden leicht übersehen: Wer gibt Daten frei, prüft die Ergebnisse und informiert die Beschäftigten? Kläre diese Punkte vor Projektbeginn. So werden Abhängigkeiten und Engpässe sichtbar, bevor sie den Wechsel ausbremsen.