Cloud in Deutschland: Was Firmen prüfen sollten

Ein deutscher Rechenzentrumsstandort ist wichtig, aber kein vollständiges Sicherheitsversprechen. Eine Cloud in deutschem Rechenzentrum zeigt zunächst, wo die Infrastruktur steht. Sie beantwortet allein jedoch nicht, wo Daten verarbeitet werden, wer darauf zugreifen kann und wer den laufenden Betrieb verantwortet.
Die Unsicherheit ist nachvollziehbar: Datenschutz, Zertifizierung und technische Sicherheit hängen zusammen, bedeuten aber nicht dasselbe. Auch ein Standort in Deutschland ersetzt nicht den Blick auf Zuständigkeiten, Abläufe und Betreuung. Bei PULS.Systems läuft die Cloud Infrastruktur in deutschen Rechenzentren, die nach ISO/IEC 27001 zertifiziert sind. Was dieser Nachweis aussagt und welche Fragen darüber hinaus wichtig sind, lohnt sich trotzdem genau anzusehen.
In diesem Artikel erfährst du, was der Standort über Datenverarbeitung und Verantwortung verrät. Du bekommst Orientierung zu Datenschutz, Sicherheit und Betrieb und lernst, welche Punkte du für deine Cloud Planung prüfen solltest. So kannst du besser einschätzen, ob deine bestehende Umgebung zu den Anforderungen deines Unternehmens passt und welcher nächste Prüfschritt sinnvoll ist.
Wichtigste Erkenntnisse
- Eine Cloud in deutschem Rechenzentrum sagt nicht automatisch, wo Daten verarbeitet werden oder wer darauf zugreifen kann. Prüfe diese Punkte getrennt.
- Unterscheide Datenschutz, technische Schutzmaßnahmen und Zuständigkeiten, damit keine wichtige Sicherheitsfrage untergeht.
- Vergleiche Cloud Speicher, Cloud Server und betreute Cloud Umgebungen danach, wofür dein Unternehmen sie braucht.
- Erstelle eine Übersicht deiner wichtigsten Anwendungen und Daten. Damit kannst du Standort, Betrieb und Verantwortlichkeiten Schritt für Schritt prüfen.
- Die Business Cloud Basis und die vollständig betreute Business Cloud bieten unterschiedliche Betreuungsvarianten für mittelständische Unternehmen.
Was bedeutet Cloud in deutschem Rechenzentrum für dein Unternehmen?
Eine Cloud in deutschem Rechenzentrum bezeichnet Cloud Dienste, deren technische Infrastruktur sich in Rechenzentren in Deutschland befindet. Zur Einordnung: Die Definition von Cloud Computing beschreibt die Nutzung von IT Leistungen über ein Netzwerk. Für dein Unternehmen kommt eine weitere Frage hinzu: Wo befinden sich die Systeme, auf denen diese Leistungen beruhen? Der Standort kann für die interne IT Planung wichtig sein, sagt aber nicht automatisch, wer Daten verarbeitet oder den Betrieb steuert.
Welche Daten liegen tatsächlich im Rechenzentrum?
Gespeicherte Dateien sind nur ein Teil des Bildes. Je nach Dienst können dort auch Geschäftsanwendungen, Kundendaten oder andere Informationen liegen. Werden Daten in einer Anwendung bearbeitet, findet zugleich eine Verarbeitung statt. Außerdem können technische Sicherungskopien erstellt werden. Ob und wo sie aufbewahrt werden, hängt von der jeweiligen Umgebung ab. Verwechsle deshalb nicht den Speicherort einer Datei mit dem Weg, den ihre Daten bei der Nutzung nehmen.
Starte mit einer einfachen Übersicht. Notiere die wichtigsten Anwendungen, welche Daten du darin nutzt und wer im Unternehmen darauf zugreift. Ergänze, ob es sich vor allem um Dateien, E Mails oder eine zentrale Geschäftsanwendung handelt. Dafür brauchst du noch keine vollständige technische Bestandsaufnahme. Schon diese erste Liste hilft, gezielter nach Datenflüssen zu fragen und übersehene Anwendungen zu entdecken.
Standort, Anbieter und Betrieb sind nicht dasselbe
Der Ort des Rechenzentrums zeigt, wo die Infrastruktur steht. Der Sitz des Cloud Anbieters bezeichnet dagegen den Unternehmensstandort. Auch der Support kann von einem anderen Ort aus arbeiten. Das sind drei unterschiedliche Angaben. Entscheidend ist außerdem, wer Zugriffe verwaltet, Änderungen umsetzt und bei Störungen den Betrieb übernimmt. Ohne klare Zuständigkeiten bleibt eine Standortangabe für die praktische Planung unvollständig.
Ein deutscher Rechenzentrumsstandort beschreibt den Ort der Infrastruktur, nicht die Gesamtsicherheit deiner Cloud. Für die Einschätzung zählen auch Datenverarbeitung, Zugriffsverwaltung und betriebliche Abläufe. Ein Nachweis oder ein Standort kann wichtige Hinweise geben. Beides ersetzt aber nicht die Prüfung, wie deine konkrete Umgebung genutzt und betreut wird.
Diese Unterscheidung hilft, wenn du Cloud Angebote vergleichst oder bestehende Systeme überprüfst. Frage nicht nur, wo die Infrastruktur steht. Halte auch fest, welche Anwendungen betroffen sind, wer im Alltag Entscheidungen trifft und an wen sich dein Team bei Problemen wendet. Im Cloud Fit Check für mittelständische Unternehmen kannst du deine Anforderungen an die Cloud Umgebung einordnen. So wird aus einer allgemeinen Standortfrage ein konkreter nächster Schritt für deine IT Planung.
Datenschutz und Sicherheit: Was der deutsche Standort leistet und was nicht
Ein Rechenzentrum in Deutschland ist ein relevanter Teil der Einordnung, aber keine vollständige Sicherheitsbewertung. Der Standort allein zeigt weder, welche Schutzmaßnahmen für deine Anwendungen gelten, noch wer Zugriffe verwaltet. Datenschutzanforderungen, technische Sicherheit und organisatorische Zuständigkeiten beantworten unterschiedliche Fragen. Erst zusammen ergibt sich ein brauchbares Bild davon, wie deine Unternehmensdaten behandelt und geschützt werden.
Was sagt eine ISO/IEC 27001 Zertifizierung aus?
ISO/IEC 27001 bezieht sich auf ein Managementsystem für Informationssicherheit. Eine Zertifizierung ist ein Hinweis darauf, dass Informationssicherheit systematisch organisiert und geprüft wird. Sie verspricht jedoch nicht, dass Sicherheitsvorfälle ausgeschlossen sind oder jede Anwendung gleich geschützt ist. Achte deshalb darauf, auf welche Organisation und welchen Geltungsbereich sich der Nachweis bezieht und ob die beschriebenen Betriebsprozesse zu deiner konkreten Cloud Umgebung passen.
Eine Zertifizierung belegt einen geprüften Rahmen für Informationssicherheit, aber sie verspricht weder absolute Sicherheit noch den Schutz jeder einzelnen Anwendung. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem hilfreichen Nachweis und einer pauschalen Zusicherung. Für deine Bewertung zählt nicht nur, ob ein Zertifikat vorliegt, sondern auch, was genau davon erfasst wird und wie die Abläufe im täglichen Betrieb aussehen.
Welche Fragen bleiben trotz deutschem Standort offen?
Beginne mit den Zugriffsrechten. Überlege, welche Personen oder Rollen Daten einsehen oder Änderungen vornehmen können und wer diese Berechtigungen verwaltet. Kläre außerdem, wer für den laufenden Betrieb zuständig ist und wie Änderungen oder Störungen bearbeitet werden. Dafür sind keine komplizierten Prüfungen nötig. Eine verständliche Beschreibung der Zuständigkeiten kann bereits zeigen, ob wichtige Aufgaben ungeklärt bleiben.
Sicherungen verdienen eine eigene Betrachtung. Wo und wie werden sie aufbewahrt? Wer kann darauf zugreifen? Und wie wird vorgegangen, wenn Daten oder Anwendungen wiederhergestellt werden müssen? Eine vorhandene Sicherung hilft im Ernstfall nur dann, wenn der Wiederherstellungsablauf bekannt ist und die Verantwortlichen wissen, was zu tun ist. Halte diese Punkte für deine wichtigsten Anwendungen fest, statt dich allein auf allgemeine Aussagen zur Sicherheit zu verlassen.
- Datenschutz: Welche Daten verarbeitet die Anwendung, und welche Anforderungen gelten für deinen konkreten Einsatz?
- Technische Maßnahmen: Wie werden Zugriffe begrenzt und Daten geschützt?
- Organisation: Wer trägt Verantwortung für Betrieb, Berechtigungen und Wiederherstellung?
Diese Fragen ersetzen keine individuelle Datenschutzprüfung. Sie helfen dir aber, die richtigen Themen für deine interne Bewertung zusammenzutragen, ohne Standort, Zertifizierung und tatsächlichen Betrieb gleichzusetzen. Wenn du Schutzmaßnahmen und Zuständigkeiten deiner Umgebung geordnet betrachten möchtest, bietet die IT Sicherheit für Unternehmen einen passenden nächsten Anknüpfungspunkt.
Cloud in deutschem Rechenzentrum vergleichen: Diese Kriterien zählen im Alltag
Der Standort ist ein Anfang, aber für den Vergleich zählt auch, was im täglichen Betrieb passiert. Eine Cloud in deutschem Rechenzentrum kann ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Prüfe deshalb nicht nur, wo die Infrastruktur steht, sondern auch, wie Nutzerzugriffe, Betreuung und Wiederherstellung in deiner konkreten Umgebung geregelt sind.
Cloud Speicher, Cloud Server oder betreute Umgebung?
Cloud Speicher dient vor allem dazu, Dateien abzulegen und zwischen Geräten oder Nutzern abzugleichen. Ein Cloud Server stellt dagegen eine Rechenumgebung für Anwendungen bereit. Eine betreute Cloud Umgebung verbindet solche Dienste mit geregelten Betriebsaufgaben. Welche Variante passt, hängt davon ab, ob dein Team vor allem Dateien teilen, Geschäftsanwendungen betreiben oder den laufenden IT Aufwand anders verteilen möchte.
Welche Kriterien beeinflussen den laufenden Betrieb?
Die passende Lösung hängt auch von deinen internen Kapazitäten ab. Ein kleines IT Team braucht oft besonders klare Zuständigkeiten und einen nachvollziehbaren Weg für Unterstützung. Bei einer gewachsenen Serverlandschaft sind möglicherweise die vorhandenen Anwendungen, ihre Verbindungen untereinander und ein geordneter Übergang wichtiger. In beiden Fällen solltest du Sicherung und Wiederherstellung getrennt betrachten.
| Kriterium | Darauf solltest du im Alltag achten |
|---|---|
| Standort | Wo befindet sich die Infrastruktur, auf der die genutzten Dienste laufen? |
| Datenzugriff | Welche Personen oder Rollen können auf Daten und Anwendungen zugreifen? |
| Betrieb | Wer übernimmt Änderungen, Wartung und die Bearbeitung von Störungen? |
| Sicherung | Wie werden wichtige Daten gesichert, und wer kennt den Ablauf zur Wiederherstellung? |
| Ansprechpartner | Weiß dein Team, an wen es sich bei Fragen oder Problemen wenden kann? |
Diese Punkte hängen zusammen. Ändert sich eine Anwendung, können sich auch Zugriffe und Zuständigkeiten ändern. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den tatsächlichen Arbeitsablauf: Wer nutzt den Dienst? Wer pflegt ihn? Was muss wieder verfügbar sein, wenn etwas ausfällt? So werden offene Fragen sichtbar, bevor sie im Alltag zum Engpass werden.
Auch die Kosten lassen sich sinnvoller einordnen, wenn du zuerst klärst, welche Aufgaben eine Cloud Lösung übernehmen soll und welche Betriebsleistungen dazugehören. Ein Kostenvergleich für Cloud Server kann diese Überlegung ergänzen. Vergleiche dabei nicht nur einzelne Beträge, sondern auch, welche Leistungen und Verantwortlichkeiten jeweils enthalten sind. Gerade bei einer bestehenden Serverlandschaft hilft diese Trennung, den Aufwand nicht mit dem reinen Infrastrukturpreis gleichzusetzen.
So prüfst du einen deutschen Cloud Standort Schritt für Schritt
Bei der Prüfung deiner Cloud Umgebung musst du nicht sofort jedes technische Detail kennen. Eine einfache Übersicht reicht als Start. Sie zeigt, welche Anwendungen wichtig sind, wo noch Fragen offen sind und wer sie beantworten kann. Geh in einer festen Reihenfolge vor, damit du den Standort nicht isoliert betrachtest.
- Erfasse Daten und Anwendungen. Notiere die wichtigsten Anwendungen und ordne sie nach ihrer Bedeutung für den täglichen Betrieb. Halte knapp fest, welche Daten darin genutzt werden, welche Personen darauf zugreifen und ob eine Anwendung mit anderen Systemen zusammenarbeitet. So fällt eher auf, wenn etwa eine zentrale Geschäftsanwendung von einer weniger sichtbaren Ablage oder Schnittstelle abhängt.
- Kläre den Standort. Finde heraus, wo die Infrastruktur der jeweiligen Anwendung betrieben wird und ob sich das auch auf technische Sicherungskopien bezieht. Unterscheide dabei zwischen dem Ort, an dem Daten gespeichert sind, und den Orten, an denen sie bei der Nutzung verarbeitet werden können. Wenn eine Anwendung aus mehreren Diensten besteht, notiere offene Standortfragen einzeln.
- Prüfe den Betrieb. Finde heraus, wie Nutzerzugriffe verwaltet werden und wer Änderungen an Anwendungen oder Berechtigungen umsetzt. Kläre außerdem, wie Sicherungen erstellt werden und wer im Störungsfall handelt. Eine vorhandene Sicherung ist nicht dasselbe wie ein bekannter Wiederherstellungsablauf. Halte deshalb fest, wie wichtige Daten und Anwendungen wieder verfügbar gemacht werden sollen.
- Lege Zuständigkeiten fest. Benenne intern, wer Entscheidungen zu Anwendungen, Zugriffsrechten und Datenschutzfragen koordiniert. Ergänze, wer für den laufenden Betrieb zuständig ist und an wen sich Beschäftigte bei Problemen wenden. Wenn mehrere Personen beteiligt sind, hilft eine klare Zuordnung dabei, dass Aufgaben nicht zwischen Teams liegen bleiben.
Beginne mit den Anwendungen, die den Betrieb tragen
Eine vollständige Bestandsaufnahme kann später folgen. Fang mit den Anwendungen an, deren Ausfall den Arbeitsalltag am stärksten behindern würde. Eine Tabelle mit Anwendung, Datenart, Nutzerkreis, Abhängigkeiten und verantwortlicher Person genügt zunächst. Diese Übersicht macht Gespräche konkreter: Statt allgemein über eine Cloud in deutschem Rechenzentrum zu sprechen, kannst du auf eine bestimmte Anwendung und ihre offenen Punkte verweisen.
Dokumentiere offene Punkte vor einer Umstellung
Schreib Unklarheiten auf, statt Annahmen als geklärt zu behandeln. Zum Beispiel: Ist der Speicherort der Sicherung bekannt? Wer kann Zugriffe ändern? Gibt es einen beschriebenen Ablauf zur Wiederherstellung? So kannst du Fragen geordnet bearbeiten, bevor du bestehende Systeme veränderst. Ein Cloud Fit Check zur strukturierten Bestandsaufnahme hilft, Anforderungen und offene Prüfpunkte systematisch einzuordnen.
Wenn du deine Cloud Planung auf dieser Grundlage weiterentwickeln möchtest, kannst du dein Interesse anmelden.

Wie PULS.Systems Cloud in deutschen Rechenzentren für den Mittelstand betreibt
Bei der Wahl einer Cloud zählen Standort und Betrieb zusammen. PULS.Systems betreibt Cloud Infrastruktur in deutschen Rechenzentren, die nach ISO/IEC 27001 zertifiziert sind. Das gibt dir einen konkreten Standort und einen nachvollziehbaren Bezug zur Informationssicherheit. Für deine Planung bleibt trotzdem wichtig, wer den laufenden Betrieb übernimmt und welche Aufgaben in deinem Unternehmen liegen.
Was deutsche Infrastruktur und persönliche Betreuung verbinden
PULS.Systems hat seinen Sitz in Mülheim an der Ruhr und betreut mittelständische Unternehmen mit einer persönlichen Ansprechperson. Das ist eine andere Information als der Standort des Rechenzentrums: Der Rechenzentrumsstandort beschreibt, wo die Infrastruktur läuft. Die Betreuung klärt, an wen du dich mit Fragen zum Betrieb wenden kannst und wie Zuständigkeiten im Alltag besprochen werden. PULS.Systems richtet sich an Unternehmen im Ruhrgebiet sowie in Krefeld, Mülheim, Duisburg, Oberhausen, Essen, Dortmund und Bochum.
Deine persönliche Ansprechperson bringt über 30 Jahre IT Erfahrung mit. Das kann besonders dann hilfreich sein, wenn eine Standortfrage mit einer betrieblichen Entscheidung zusammenhängt. Vielleicht soll eine bestehende Anwendung in die Cloud umziehen. Vielleicht ist zunächst offen, welche Systeme dafür geeignet sind. In beiden Fällen hilft es, Anforderungen, Abhängigkeiten und Verantwortlichkeiten gemeinsam zu ordnen, statt nur den Speicherort zu betrachten.
Welche Angebotsvariante passt zu deiner Ausgangslage?
Die Business Cloud Basis und die vollständig betreute Business Cloud sind zwei Angebotsvarianten für unterschiedliche Betreuungsbedarfe. Welche davon sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Aufgaben dein eigenes Team übernehmen kann und wobei du Unterstützung im laufenden Betrieb möchtest. Die Entscheidung sollte deshalb nicht allein am Standort festgemacht werden. Sie hängt auch davon ab, wie deine IT heute organisiert ist und welche Verantwortung künftig intern bleiben soll.
Zum Angebot gehören außerdem Planung, Migration und laufender Betrieb. Diese Leistungen sind relevant, wenn du nicht nur eine neue Umgebung suchst, sondern auch klären möchtest, wie bestehende Anwendungen dorthin überführt und anschließend betreut werden. Eine geordnete Planung schafft dafür eine gemeinsame Grundlage: Welche Systeme sind betroffen? Welche Abläufe müssen weiter funktionieren? Und wer kümmert sich nach der Umstellung um welche Aufgaben?
Welcher nächste Schritt passt zu deiner Ausgangslage?
Wenn du noch nicht genau weißt, welche Systeme betroffen sind oder wie deine Zuständigkeiten verteilt sind, kann eine strukturierte Bewertung deiner bestehenden IT ein sinnvoller Anfang sein. Der Cloud Zukunftscheck für deine IT Planung hilft dir, die Ausgangslage und mögliche nächste Schritte zu ordnen. Er ist eine Möglichkeit zur Orientierung, kein zwingender Schritt vor einer Cloud Entscheidung.
Notiere vorab die Anwendungen, die für deinen Betrieb besonders wichtig sind, und markiere offene Fragen zu Standort, Zugriff und Betreuung. So wird ein Gespräch konkreter und du kannst besser einschätzen, welche Angebotsvariante zu deinem Unternehmen passt. Wenn du dich mit den Möglichkeiten beschäftigen möchtest, kannst du dein Interesse anmelden.
Mach aus der Standortfrage einen konkreten nächsten Schritt
Eine Cloud in deutschem Rechenzentrum solltest du nicht allein nach dem Standort beurteilen. Leite aus deiner Prüfung eine klare Priorität ab: Welche Anwendung braucht zuerst mehr Übersicht, wo sind Zuständigkeiten offen und welche Frage solltest du vor einer Veränderung klären? Du musst nicht alles gleichzeitig lösen.
Ein praktikabler Anfang ist, eine wichtige Anwendung auszuwählen und ihren Weg durch den Betrieb nachzuzeichnen. Wer nutzt sie? Welche Daten sind betroffen? Wer entscheidet über Zugriffe und kümmert sich um den Betrieb? Wo bleiben noch Unsicherheiten? Wenn du diese Fragen konkret beantworten kannst, wird auch der nächste Planungsschritt greifbarer.
So entsteht keine Entscheidung aus einem einzelnen Standortversprechen, sondern aus dem tatsächlichen Bedarf deines Unternehmens. Nimm dir die Zeit, offene Punkte zu ordnen. Danach kannst du einschätzen, welche Unterstützung und welche Betreuungsform zu deiner IT passen.
Jeder geklärte Punkt bringt mehr Übersicht in deine Cloud Planung. Der nächste Schritt kann klein sein und trotzdem den Unterschied machen.
Häufige Fragen zur Cloud in deutschen Rechenzentren
Sind Daten in einem deutschen Rechenzentrum automatisch DSGVO konform?
Nein. Der Standort allein belegt keine DSGVO Konformität. Entscheidend ist, wie die konkrete Anwendung Daten nutzt, welche Personen darauf zugreifen und wie die Verarbeitung organisiert ist. Prüfe deshalb nicht nur den Standort, sondern auch die Informationen zur Datenverarbeitung und die Vereinbarungen, die für deinen Einsatz gelten. Bei sensiblen Kundendaten kann eine individuelle Prüfung sinnvoll sein, bevor du die Anwendung für weitere Teams freigibst.
Kann ein Cloud Anbieter außerhalb Deutschlands Daten in deutschen Rechenzentren betreiben?
Ja. Der Sitz des Unternehmens und der Ort seiner Rechenzentren können unterschiedlich sein. Ein Anbieter mit Sitz außerhalb Deutschlands kann Infrastruktur hierzulande betreiben. Für deine Bewertung solltest du die Angaben zum Standort daher von Fragen zum Unternehmen und zum Betrieb trennen. Prüfe etwa, welche Gesellschaft dein Vertragspartner ist und wer für Verwaltung und Unterstützung zuständig ist. Das schafft ein klareres Bild, als nur auf eine Länderangabe zu achten.
Was bedeutet Datensouveränität bei einer Cloud?
Datensouveränität beschreibt, wie gut dein Unternehmen Kontrolle über Daten, Zugriffe und deren Nutzung behält. Der Speicherort ist ein Teil davon, aber nicht der einzige. Auch betriebliche Kontrolle und die Zuständigkeiten des Anbieters spielen eine Rolle. Frage dich zum Beispiel, wer Zugriffsrechte ändern kann und wie du nachvollziehst, welche Anwendungen Daten nutzen. Für Unternehmen im Ruhrgebiet, in Krefeld, Mülheim, Duisburg, Oberhausen, Essen, Dortmund und Bochum ist das besonders hilfreich, wenn mehrere Standorte oder Teams dieselben Systeme verwenden.
Beweist eine ISO/IEC 27001 Zertifizierung, dass eine Cloud sicher ist?
Nein. Eine Zertifizierung ist ein Hinweis auf ein systematisches Vorgehen zur Informationssicherheit, aber keine Zusage, dass Vorfälle ausgeschlossen sind. Sie sagt auch nicht automatisch aus, dass jede Anwendung und jeder einzelne Prozess gleichermaßen abgedeckt ist. Schau dir deshalb den Geltungsbereich des Nachweises an und vergleiche ihn mit den Diensten, die du tatsächlich nutzen möchtest. So kannst du besser einordnen, was die Zertifizierung für deine Entscheidung beiträgt.
Müssen auch Sicherungskopien in Deutschland gespeichert werden?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Welche Vorgaben für dein Unternehmen gelten, hängt unter anderem von den betroffenen Daten und deinem konkreten Einsatz ab. Kläre deshalb für jede wichtige Anwendung, wo Sicherungskopien liegen, wer darauf zugreifen kann und wie lange sie aufbewahrt werden. Halte außerdem fest, was im Wiederherstellungsfall zuerst verfügbar sein muss. Bei besonderen Anforderungen solltest du die Speicherorte gezielt in deine Datenschutzprüfung aufnehmen.
Was ist der Unterschied zwischen einem deutschen Rechenzentrum und einem deutschen Cloud Anbieter?
Ein deutsches Rechenzentrum bezeichnet den Standort der Infrastruktur. Ein deutscher Cloud Anbieter ist ein Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Das eine folgt nicht automatisch aus dem anderen. Ein Anbieter kann seinen Unternehmenssitz im Ausland haben und dennoch Rechenzentren in Deutschland nutzen. Für den Vergleich solltest du daher getrennt festhalten, wo die Systeme stehen, mit welchem Unternehmen du zusammenarbeitest und wer den laufenden Betrieb verantwortet.
Kann ich einzelne Anwendungen in die Cloud verlagern und andere lokal betreiben?
Ja, du kannst Anwendungen unterschiedlich betreiben. Eine Cloud Lösung muss nicht bedeuten, dass sämtliche Systeme gleichzeitig umziehen. Prüfe vorher, welche Anwendungen voneinander abhängen und ob sie Daten austauschen müssen. Eine lokale Anwendung kann zum Beispiel weiterhin auf Informationen zugreifen müssen, die in der Cloud liegen. Eine Übersicht dieser Verbindungen hilft dir, die Reihenfolge einer möglichen Umstellung zu planen und Unterbrechungen im Arbeitsalltag besser einzuordnen.
Du möchtest deine Cloud Planung konkretisieren? Melde dein Interesse bei PULS.Systems an.



